Trenul amintirilor - Поезд воспоминания - Pociąg pamięci - Train of commemoration - Zug der Erinnerung - Az emlékezés vonata - Vurdon so na bistrel nahles - o treno tis mnimis - To treno tis mnimis - Pociag pamieci - Train de la mémoire - Zuch vun der Erënnerung - Vlak uspome

Zug der Erinnerung
Ein Projekt deutscher Bürgerinitiativen

Gutachten klein

Ernst und Frank Wohl aus Berlin. Ihre Deportation ließ sich die Deutsche Reichsbahn bezahlen. Die Jungen kehrten nicht zurück.

"Zug der Erinnerung" kommt in die Südpfalz

In mehreren Städten der Südpfalz sollen im kommenden Herbst die jugendlichen Deportationsopfer des NS-Regimes besonders geehrt werden. Dazu haben Bürgerinitiativen, Schulen, Kommunen und die Mainzer Landesregierung den "Zug der Erinnerung" eingeladen. Feste Termine oder Optionen für den Zugaufenthalt mit seinen Ausstellungswaggons gibt es bereits in Germersheim, Haßloch, Landau, Pirmasens und Schifferstadt.

Anlass der Einladungen ist das Datum der Wiederkehr der Massenverschleppungen von über 6.000 Menschen aus der Saar, der Pfalz und Baden im Oktober 1940. Diese Gebiete sollten als erste "judenfrei" gemacht werden. Auf dem Umweg über Südfrankreich und Paris transportierte die "Reichsbahn" die Gefangenen später "in den Osten". Dort erwartete auch unzählige Kinder und Jugendliche der Tod.

"Aber nicht nur dieses Datum lässt die Fahrt bedeutend werden", heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. "Die Mordserie des NS-Untergrunds und der Anstieg rassistischer Gewalttaten verdienen eine klare Antwort. Sie muss im öffentlichen Raum, auf der Straße oder auf den Bahnhöfen gegeben werden. Vor der Wiederkehr von Antisemitismus und vor nationalem Größenwahn dürfen wir uns nicht hinter die Gardinen flüchten."

Die Bürgerinitiativen und Kommunen der Südpfalz, vor allem aber das Mainzer Bildungsministerium, haben einen hohen Teil der Fahrtkosten übernommen, da sich sowohl die DB AG als auch das Berliner Verkehrsministerium im fünften Jahr weigern, den Zug kostenlos über das staatliche Schienennetz fahren zu lassen.

Verwahrlosung des Gedenkens

Die sofortige Unterschutzstellung des ehemaligen Güterbahnhofs in Eisenhüttenstadt (Land Brandenburg) hat der "Zug der Erinnerung" von der Potsdamer Landesregierung verlangt (Pressemitteilung).

Über die Güterrampe wurden von 1939 bis 1945 Kriegsgefangene aus sieben Nationen und KZ-Häftlinge verschleppt. Sie mussten in privaten Betrieben (Rheinmetall-Borsig, Degussa) für die NS-Kriegsproduktion Zwangsarbeit leisten. Noch in den letzten Kriegswochen transportierte die "Deutsche Reichsbahn" über das bis heute intakte Schienennetz jüdische Gefangene. Von ihnen wurden etwa 150 "der Erschiessung im Lager Sachsenhausen zugeführt", heißt es in der aktuellen Pressemitteilung des Vereins.

Obwohl der "Zug der Erinnerung" bereits vor über zwei Jahren auf eine zumindest provisorische Unterschutzstellung der Anlage drängte, ist der Gedenkort einer anhaltenden Vandalisierung ausgesetzt. Eigentümerin der Anlage ist die Deutsche Bahn AG. Zuständige Behörde ist das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Die fehlende finanzielle Ausstattung der Erinnerungsarbeit führe in Brandenburg zu einer "Verwahrlosung des Gedenkens, dessen Last den ehrenamtlichen Bürgerinitiativen aufgebürdet wird", heißt es in der Pressemitteilung.
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Was Reich-Ranicki nicht erwähnte

In seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag am 27. Januar 2012 schilderte Marcel Reich-Ranicki, Überlebender der Massendeportationen aus dem Warschauer Ghetto, wie Zehntausende Ghetto-Gefangene auf den Warschauer "Umschlagplatz" getrieben wurden - zum Abtransport in die Vernichtung. Auf dem "Umschlagplatz" stellte der "Reichsbahn"-Ableger "Ostbahn" Schienen, Waggons und die Logistik für die Todesfahrten bereit. Sie endeten u.a. in Treblinka, wo die Warschauer Juden sofort vergast wurden. Die Vorbereitungen für die Vergasungen stimmten die Mörder mit den Transportziffern ab, die ihnen die Bahn ankündigte. Wie Reich-Ranicki berichtet (Auszug), hingen diese Zahlen (zwischen 6.000 und 10.000 Menschen täglich) "allem Anschein nach von der Anzahl der jeweils zur Verfügung stehenden Viehwaggons ab; sie sollten unbedingt ganz gefüllt werden".

Wer waren die Mörder und ihre Beihelfer?

Marcel Reich-Ranicki erwähnt "Kampfgruppen in SS-Uniformen – keine Deutschen, vielmehr Letten, Litauer und Ukrainer", von denen die Opfer auf den "Umschlagplatz" getrieben wurden. Nicht erwähnt hat der Bundestagsredner, wer die deutschen Verantwortlichen waren. Für die Deportationslogistik, ohne die der Massenmord niemals hätte stattfinden können, zeichnete auf dem Warschauer "Umschlagplatz" Adolf Gerteis verantwortlich, Präsident der sogenannten "Ostbahn" mit Sitz in der polnischen Hauptstadt. Wegen seiner Tatbeihilfe zum Massenmord wurde Gerteis nie vor Gericht gestellt. Im Gegenteil. Nach 1945 stieg er in der Bundesrepublik Deutschland auf der Karriereleiter nach oben. Gerteis amtierte als stellvertretender Präsident der Deutschen Bundesbahn (DB) und ständiger Stellvertreter des Generaldirektors bei der DB-Hauptverwaltung. Aus den Händen von Bundespräsident Heuss nahm er 1952 das Bundesverdientkreuz entgegen. Gerteis' Taten sind ungesühnt. Seine Karriere bei der Deutschen Bundbahn (DB) wird beschwiegen.

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Dr. Philipp Sonntag von den "Child Survivors Deutschland e.V." ergänzte am 30.01.2012:

Die Worte von Reich Ranicki zum Gedenken waren vorbildlich. Die Umsetzung ist unvermeidlich ambivalent und kann bestenfalls "einigermaßen" gelingen. Schon Adenauer und Ben Gurion hatten sich auf "Wiedergutmachung" in Form von Zahlungen und Waffenlieferungen (bewusst in ein Spannungsgebiet) geeinigt - seit 1999 garantieren drei in Deutschland hergestellte U-Boote die - geheim umgerüstet vermutlich atomare - Zweitschlagskapazität des Staates Israel; 2012 und 2013 werden weitere hochmoderne U-Boote geliefert. Über Zahlungen an die "Claims Conference" konnte Linderung für viele - nicht alle - Opfer erreicht werden. Es gibt etliche feierliche Denkmäler, sinnvolle Stolpersteine, deren Akzeptanz vor Ort ganz unterschiedlich läuft. Einiges läuft schlecht: Der "Zug der Erinnerung" wurde von der staatseigenen Deutschen Bahn mehrfach schroff abgewiesen. Die Juden aus der früheren Sowjetunion wurden erst eingeladen und dann hier auf Hartz IV Sozialhilfe gesetzt - mit Schikanen, als seien sie arbeitsunwillig, zugleich wurden ihre Ausbildungen nicht anerkannt. Und aktuell: Neonazis bringen jährlich soviele Opfer um, wie es in der DDR Mauertote gab - aber wir bleiben mit unseren Innenministern und deren V-Leuten immer noch "bundesverfassungslos", was die überfälligen Verbote von Parteien und Gruppen betrifft, die sich offen in die Tradition der Massenmorde der Nazis stellen. Dieser Bereich ist nicht ambivalent, der Handlungsbedarf klar.

Gescheitert

"Sämtliche Vermittlungsversuche zugunsten des Gedenkens und für praktische Hilfe an die überlebenden Opfer der NS-Deportationen mit der "Reichsbahn"" seien "gescheitert", schreibt der "Zug der Erinnerung". "Das Vorgängerunternehmen der heutigen Deutschen Bahn AG hat 3 Millionen Menschen aus ganz Europa in den Tod transportiert. Den Verpflichtungen, die dieses Massenverbrechen zur Folge haben, versucht sich die DB AG nicht nur zu entziehen. Sie nimmt dafür erneut Geld" (allein seit 2009 über 50 Tausend Euro), heißt es in der Erklärung. Eine Rückzahlung, die Gegenstand von Vermittlungsgesprächen jüdischer Organisationen war, hat die Deutsche Bahn AG jetzt definitiv abgelehnt.

"Inzwischen lehnt die DB AG selbst Kooperationen zur Ehrung prominenter jüdischer Deportierter ab", erklärt der "Zug der Erinnerung". Der Appell für ein gemeinsames Gedenken an den deutschen Fußballnationalspieler Julius Hirsch, einen in Auschwitz ermordeten "Reichsbahn"-Deportierten, sei von der DB AG jüngst zurück gewiesen worden ("keine finanzielle Unterstützung"). (Archiv). Die DB AG übe einen faktischen Boykott aus.
Im Oktober 1940 startete die "Bürckel-Wagner-Aktion": Die Saar, die Pfalz und Baden sollten "judenfrei" gemacht werden. Über 6.000 Menschen wurden auf die Bahnhöfe getrieben (hier in Ludwigshafen) und mit der "Reichsbahn" nach Südfrankreich verschleppt. Dies war nur eine Zwischenstation. Nach dem Bau der Vernichtungslager im besetzten Polen wurden die aus Deutschland Deportierten auf eine weitere Reise geschickt. Für die Mehrzahl der Menschen, darunter wenigstens 1.000 Kinder, war es eine Fahrt ohne Wiederkehr. Für die Beihilfe zum Massenmord stellte sich die "Deutsche Reichsbahn" zu Verfügung. Das Nachfolgeunternehmen (Deutsche Bahn AG) lässt sich das Gedenken an die NS- Opfer mit "Trassen- und Stationsgebühren" bezahlen.

Zweifelhaft

Ihre Finanzforderungen für das Gedenken an die Opfer der "Deutschen Reichsbahn" begründet die DB AG mit "europäischen Gesetzen". Zur Erhebung von Gebühren sei das größte europäische Logistikunternehmen "verpflichtet", behauptet die DB AG. Dazu heißt es in einer Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages, diese Rechtsauffassung sei "zweifelhaft". Eine alternativlose Verpflichtung, das Andenken an die ermordeten NS-Deportierten mit Gebühren zu belegen, bestehe nicht.

Unvermeidlich

"Unser Aufruf zu Massenpetitionen an den Deutschen Bundestag und für Aktivitäten der EU-Parlamentarier gilt nicht allein den Toten; ebenso dringlich ist es, den Überlebenden der "Reichsbahn"-Verbrechen Genugtuung widerfahren zu lassen", erklärt der "Zug der Erinnerung".

Da sich die DB AG und ihre Eigentümerin konstant weigere, das Erbe aus den "Reichsbahn"-Deportationen an die Opfer zurück zu zahlen, seien internationale Gerichtsverfahren "absehbar und unvermeidlich". Entsprechende Prozesse ("class action") werden in den USA vorbereitet.

Angebliche Spenden

Nach einem Gutachten des "Zug der Erinnerung" nahm die "Deutsche Reichsbahn" bei den Deportationsverbrechen mindestens 445 Millionen Euro heutiger Währung ein. Einschließlich Zinsen beträgt die Deportationsschuld demnach über 2 Milliarden Euro. Von dieser Schuld habe die DB AG "noch nicht einmal 0,1 Prozent" beglichen. Das Unternehmen "rühmt sich angeblicher Spenden, bei denen es sich um Bruchteile der tatsächlichen Verbrechenserbschaft handelt", heißt es in der Erklärung des "Zug der Erinnerung".

Medienberichte:

junge Welt vom 02. Mai 2012

Bahn unter Zugzwang »Zug der Erinnerung« liegt still, weil die Organisatoren der Ausstellung Bahn-Rechnungen nicht bezahlen können. DB-Vorstand kündigt nach Linken-Vorstoß Spende an

Jüdische Allgemeine vom 30. April 2012

Endstation Die Initiative »Zug der Erinnerung« steht offenbar vor dem Aus

Der Tagesspiegel vom 26. April 2012

"Zug der Erinnerung" und Bahn können sich nicht einigen Dem Projekt „Zug der Erinnerung“ droht das Aus. Die Verantwortlichen weisen sich gegenseitig Schuld zu.

Der Tagesspiegel vom 25. April 2012

"Zug der Erinnerung" bald für immer auf dem Abstellgleis? Dem Projekt "Zug der Erinnerung", das an die NS-Deportationen mit der "Reichsbahn" erinnert, droht das Aus. Die Deutsche Bahn weigert sich, dem Verein die Gebühren für die Nutzung von Bahnhöfen und Trassen zu erlassen. Die Bahn erklärt dazu, sie werde alle Einnahmen, die durch das Projekt zusammenkämen, an die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung, Zukunft" spenden.

Kölner Stadt-Anzeiger vom 28. November 2011

Auf dem rechten Auge blind Als der "Zug der Erinnerung" im Frühjahr durch die Eifel fuhr, entstand die Idee zur Gründung eines Bündnisses gegen Rechtsextremismus und Gewalt. Die aktuellen Ereignisse und der große Zuspruch bei der jetzt erfolgten Gründungsversammlung zeigen, daß diese Entscheidung richtig war.

ARD vom 23. November 2011

Mahnendes Gedenken - der "Zug der Erinnerung" Die Beteiligung an Deportationen während des Nationalsozialismus ist das dunkelste Kapitel in der Geschichte der Deutschen Reichsbahn. Der "Zug der Erinnerung" informiert darüber.

Westdeutscher Rundfunk, 05. Oktober 2011

Redezeit (WDR 5): Der "Zug der Erinnerung", seine Ehrung für Julius Hirsch, seine Geschichte, die Auseinandersetzung mit der Deutschen Bahn AG und die deutsche "Gedenkkultur".

Die Welt, 24. Mai 2011

NS-Opfer wollen Deutsche Bahn in den USA verklagen Die Bahn soll Einnahmen der Reichsbahn aus Deportationen in NS-Konzentrationslagern zurückerstatten. NS-Opfer verklagen das Unternehmen auf zwei Milliarden Euro.

Thüringer Allgemeine, 20. Mai 2011

NS-Opfer bereiten Milliardenklage gegen Deutsche Bahn vor Der Deutschen Bahn AG könnte eine Milliardenklage auf Entschädigung durch osteuropäische NS-Opferverbände drohen.

Thüringer Allgemeine, 20. Mai 2011

Anwalt will Entschädigung für osteuropäische Opferverbände Der Duisburger Anwalt Heinz Josef Sehr sprach in Kiew mit unserer Zeitung und fordert für die osteuropäischen Opferverbände aus "verbrecherischem Tun" stammendes Kapital als Entschädigung.

WDR Mediathek, 24. März 2011

Bericht aus Heinsberg Es ist ein dunkeles Kapitel unserer Vergangenheit. Ein Kapitel, das nicht vergessen werden darf. Und genau darum geht es beim "Zug der Erinnerungen". Bericht ansehen

WDR Mediathek, 10. März 2011

Ärger um "Zug der Erinnerung" Zur Zeit stehen die Waggons am Bahnhof in Mönchengladbach. Die Ausstellung informiert über die Verschleppung von unzähligen Menschen in die NS-Konzentrationslager. Da die Bahn hohe Gebühren für die Nutzung der Schienen verlangt, ist die Ausstellung auf Spenden angewiesen. Bericht ansehen

Kulturzeit, 2. März 2011

Müde Geste - Die Bahn und die NS-Opfer in Osteuropa Fünf Millionen Euro hat die Deutsche Bahn AG im Dezember 2010 NS-Opfern in mehreren Staaten Osteuropas, vor allem in Polen, als Entschädigung zugesagt. Ist damit alles gut? In Polen scheint man sich nun mit der Geste der Bahn AG zufrieden zu geben. Mehrere Organisationen in Russland, Weißrussland und in der Ukraine hingegen haben die fünf Millionen Euro als beleidigend und unannehmbar zurückgewiesen.

Deutschlandfunk vom 9. Dezember 2010

5 Millionen Euro - Spende der Bahn für NS-Opfer "Signifikanter Beitrag" nennt der Vorstand der Bundesstiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" die sogenannte Spende der Deutschen Bahn. Als "absurd, beschämend und beleidigend" lehnen NS-Opfer in Osteuropa das Almosen ab. Bericht anhören

ZDF vom 8. Dezember 2010

Fröhliche Geburtstagsfeier "Ein dunkles Kapitel, aber wir blicken nach vorne", sagt Bahnchef Grube über die Reichsbahn-Beihilfe zum Massenmord und die Verantwortung seines Nachfolgeunternehmens.
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Deutschlandfunk vom 7. Dezember 2010

Die langen Schatten der Vergangenheit Opferverbände fordern Entschädigung von der Deutschen Bahn
Die Deutsche Bahn feiert in diesem Jahr das 175. Jubiläum. Damit bekennt sie sich auch zur Geschichte der Reichsbahn, die während des Zweiten Weltkrieges Millionen Gefangene transportierte.
Bericht anhören

RBB vom 6. Dezember 2010

Ich trage noch alles in mir Die Überlebende der "Reichsbahn"-Deportationen Sarah B. (Mitglied der "Child Survivors Deutschland" e.V.) und die Party der Deutschen Bahn AG am 07. Dezember in Nürnberg: Eine Gegenüberstellung. Beitrag ansehen

Nürnberger Zeitung vom 6. Dezember 2010

500 Menschen protestierten gegen die Bahn "Sie hat verdient am Nazi-Wahn. Statt feiern soll sie zahl'n die Bahn!" Mit Transparenten wie diesem zogen am Samstag nach Polizeiangaben 500 Menschen durch die Innenstadt vor das DB-Museum.

Abendzeitung vom 5. Dezember 2010

Vor dem Bahnjubiläum: Zeitzeugen kämpfen um Entschädigung "Zug der Erinnerung" klagt an: Millionen für Festakt mit Kanzlerin Merkel ? Almosen für die Deportations-Opfer

DAPD vom 4. Dezember 2010

"Zug der Erinnerung": 500 Menschen demonstrieren gegen Bahn Mehrere Hundert Menschen haben am Samstag in Nürnberg gegen die Entschädigungspolitik der Deutschen Bahn für NS-Opfer demonstriert.